OPC allgemein

Sind Softing OPC Server 64 Bit Applikationen bzw. sind sie auf 64 Bit Systemen einsetzbar?

Softing OPC Server sind 32 Bit Applikationen, die unter 64 Bit Systemen einwandfrei und ohne Performanceverluste im 32Bit Modus eingesetzt werden können.

Hintergrundinformation aus Wikipedia:
Die Vorteile von 64-Bit-CPUs liegen in der einfacheren Berechnung größerer Integer-Werte, was zum Beispiel Vorteile bei Verschlüsselungsalgorithmen, grafischen Berechnungen (zum Beispiel Festkommaarithmetik für Computerspiele), 64-Bit-Dateisystemen oder Multimediaformaten (MPEG2, MP3) mit sich bringt.

Ein weiterer Vorteil gegenüber einer 32-Bit-Architektur: Es können mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher direkt adressiert werden, wovon Anwendungen mit hohem Speicherbedarf, wie Videoverarbeitung und Datenbanksysteme, profitieren, sofern sie für ein 64-Bit System programmiert sind. Bei sonstigen Anwendungen, insbesondere Büroapplikationen, ist subjektiv kein Geschwindigkeitsvorteil bemerkbar.

Wie ermittle ich die Versionsnummer meines installierten OPC Produktes?

OPC Server: 
Die Softing OPC Server bieten eine integrierte Web Server Oberfläche, wo die genaue Versionsinformation des OPC Servers angesehen werden kann. Starten Sie die Web Oberfläche des OPC Servers über das Kontextmenü der Tray-Anwendung "Webseiten anzeigen". Der Zugriff im Bereich "Information" ist für jeden Benutzer erlaubt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Hinweis: 
Der Web Server ist nur dann aktiv, wenn der OPC Server läuft! 

In einigen Tray-Anwendungen finden Sie ebenfalls die genaue Versionsangabe.

OPC Toolbox: 
Bei der OPC Toolbox beinhaltet die Datei "SOVersion.h" die exakte Versionsinformation. Die Versionsnummer kann auch anhand der Dateiversion der "OTB.dll" ermittelt werden. Die Dateien finden Sie in den Verzeichnissen:

  • "C:\Program Files\Softing\OPCToolkit\V44x\Windows\core\common" bzw.
  • "C:\Program Files\Softing\OPCToolkit\V44x\Windows\bin" 

OPC ActiveX Controls: 
Die Versionsnummer kann anhand der Dateiversion der Datei "C:\Programme\Softing\OPCActiveX\bin\soaxcmn32.ocx" ermittelt werden.

Der Versuch eine Verbindung mit einem OPC-Server aufzubauen schlägt fehl.

Der Versuch eine Verbindung mit einem OPC-Server aufzubauen schlägt fehl, wenn dieser als Dienst gestartet ist.

Ist es möglich den Softing OPC Demo Client mit einer bestimmten Konfiguration zu starten?

Ja dies ist möglich. Erstellen Sie zunächst die von Ihnen gewünschte Konfigurationsdatei (.soc) mit dem OPC Demo Client. Nun können Sie zukünftig den OPC Demo Client mit dieser Konfiguration starten indem Sie als Load-Parameter die *.soc Datei angeben:

SOClient /load dateiname.soc

Diesen Parameter können Sie entweder in einem DOS-Fenster oder über den Kontextmenüpunkt "Eigenschaften" der Datei übergeben.

Dienst als eingeschränkter Benutzer starten

Wenn der Server / Easy Connect als Dienst konfiguriert ist kann ein eingeschränkter Nutzer diesen nicht mehr starten / stoppen.

Starting an OPC Server / Easy Connect with limited access rights

If the OPC Server / Easy Connect is configured as a Service then a user with limited access rights cannot start or stop this

Softing Traceausgaben

Beschreibung der Softing Traceausgaben

Fehlercodes beginnend mit 0x8

Im Allgemeinen die Fehlercodes beginnend mit 0x8 sind betriebssystemspezifische Fehlermeldungen. Sie finden eine kurze Beschreibung zu dieser Art von Fehlercodes in der Microsoft Visual Studio Error Lookup Tool oder im Internet.

Fehlermeldung: Zugriff verweigert (0x80070005)

Der Fehler 0x80070005 (Zugriff verweigert) deutet auf einem DCOM Problem hin.  

Das Problem liegt häufig am Benutzerkontext, der verwendet wird um den OPC Server zu starten (Microsoft DCOM Identität Einstellung).  

Die Identität Einstellung in der DCOM Konfiguration (dcomcnfg) spielt auch bei einer lokalen Verbindung und somit auch bei unserem OPC Tunnel eine wichtige Rolle! Um das Verhalten der unterlagerten OPC Server korrekt behandeln zu können in OPC Tunnel, sollte am besten die Identität auf „Interaktiver Benutzer“ gesetzt werden.  

Diese Identität Einstellung kann nur dann ausgewählt werden wenn das System als „Anwendung“ läuft und nicht als „Dienst“. Bitte konfigurieren Sie den OPC Server / Client als Anwendung in dem OPC Tray (Ausführungsmodus) und ändern Sie in der DCOM Konfiguration (dcomcnfg) die Identität.

Meistens hilft diese DCOM Einstellung. Sonst konfigurieren Sie am besten einen Benutzer mit Administratorrechten und Passwort und starten Sie die Anwendung unter diesen Benutzer (auf Client- und Server-Seite).  

Nähere Informationen zu DCOM finden Sie in der Microsoft Knowledge Base.

Fehlermeldung: RPC - Server nicht verfügbar (0x800706BA)

Wenn ein OPC-Client diesen DCOM-Fehler (0x800706BA) meldet, dann der OPC-Client ist nicht in der Lage zu einem OPC-Server zu verbinden oder verliert eine bestehende Verbindung. Der OPC-Client erkennt den Verbindungsabbruch nicht. Der OPC Client kann auf die Daten des OPC-Servers nicht zugreifen. Die Callbacks für den Datenaustausch kommen vom Server an den Client nicht durch.

Dies kann verschiedene Gründe haben:

  • Der OPC-Server reagiert nicht auf einen DCOM-Aufruf wegen Deadlock / Crash
  • Der OPC-Server reagiert nicht auf einen DCOM-Aufruf aufgrund einer schlechten DCOM-Konfiguration.
  • Firewall ist auf
  • Der OPC-Server ist nicht erreichbar aufgrund von Netzwerkunterbrechung.


Das Problem liegt häufig am Benutzerkontext, unter dem der Server ausgeführt wird (DCOM Identität-Einstellung). Daher konfigurieren Sie am besten einen Benutzer mit Administratorrechten und Passwort und starten Sie die Anwendung unter diesen Benutzer. Meistens hilft diese DCOM-Einstellung.

Nähere Informationen zu DCOM-Einstellungen finden Sie in der Microsoft Knowledge Base.