FAQ – Frequently Asked Questions and Application Notes

Wir haben für Sie die Antworten von den meist gestellten Fragen dokumentiert um Ihnen eine schnelle und einfache Möglichkeit zu bieten die Antworten direkt zu finden.


 

Sind Softing OPC Server 64 Bit Applikationen bzw. sind sie auf 64 Bit Systemen einsetzbar?

Softing OPC Server sind 32 Bit Applikationen, die unter 64 Bit Systemen einwandfrei und ohne Performanceverluste im 32Bit Modus eingesetzt werden können.

Hintergrundinformation aus Wikipedia:
Die Vorteile von 64-Bit-CPUs liegen in der einfacheren Berechnung größerer Integer-Werte, was zum Beispiel Vorteile bei Verschlüsselungsalgorithmen, grafischen Berechnungen (zum Beispiel Festkommaarithmetik für Computerspiele), 64-Bit-Dateisystemen oder Multimediaformaten (MPEG2, MP3) mit sich bringt.

Ein weiterer Vorteil gegenüber einer 32-Bit-Architektur: Es können mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher direkt adressiert werden, wovon Anwendungen mit hohem Speicherbedarf, wie Videoverarbeitung und Datenbanksysteme, profitieren, sofern sie für ein 64-Bit System programmiert sind. Bei sonstigen Anwendungen, insbesondere Büroapplikationen, ist subjektiv kein Geschwindigkeitsvorteil bemerkbar.

Wie ermittle ich die Versionsnummer meines installierten OPC Produktes?

OPC Server: 
Die Softing OPC Server bieten eine integrierte Web Server Oberfläche, wo die genaue Versionsinformation des OPC Servers angesehen werden kann. Starten Sie die Web Oberfläche des OPC Servers über das Kontextmenü der Tray-Anwendung "Webseiten anzeigen". Der Zugriff im Bereich "Information" ist für jeden Benutzer erlaubt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Hinweis: 
Der Web Server ist nur dann aktiv, wenn der OPC Server läuft! 

In einigen Tray-Anwendungen finden Sie ebenfalls die genaue Versionsangabe.

OPC Toolbox: 
Bei der OPC Toolbox beinhaltet die Datei "SOVersion.h" die exakte Versionsinformation. Die Versionsnummer kann auch anhand der Dateiversion der "OTB.dll" ermittelt werden. Die Dateien finden Sie in den Verzeichnissen:

  • "C:\Program Files\Softing\OPCToolkit\V44x\Windows\core\common" bzw.
  • "C:\Program Files\Softing\OPCToolkit\V44x\Windows\bin" 

OPC ActiveX Controls: 
Die Versionsnummer kann anhand der Dateiversion der Datei "C:\Programme\Softing\OPCActiveX\bin\soaxcmn32.ocx" ermittelt werden.

Der Versuch eine Verbindung mit einem OPC-Server aufzubauen schlägt fehl.

Der Versuch eine Verbindung mit einem OPC-Server aufzubauen schlägt fehl, wenn dieser als Dienst gestartet ist.

Ist es möglich den Softing OPC Demo Client mit einer bestimmten Konfiguration zu starten?

Ja dies ist möglich. Erstellen Sie zunächst die von Ihnen gewünschte Konfigurationsdatei (.soc) mit dem OPC Demo Client. Nun können Sie zukünftig den OPC Demo Client mit dieser Konfiguration starten indem Sie als Load-Parameter die *.soc Datei angeben:

SOClient /load dateiname.soc

Diesen Parameter können Sie entweder in einem DOS-Fenster oder über den Kontextmenüpunkt "Eigenschaften" der Datei übergeben.

Dienst als eingeschränkter Benutzer starten

Wenn der Server / Easy Connect als Dienst konfiguriert ist kann ein eingeschränkter Nutzer diesen nicht mehr starten / stoppen.

Starting an OPC Server / Easy Connect with limited access rights

If the OPC Server / Easy Connect is configured as a Service then a user with limited access rights cannot start or stop this

Softing Traceausgaben

Beschreibung der Softing Traceausgaben

Fehlercodes beginnend mit 0x8

Im Allgemeinen die Fehlercodes beginnend mit 0x8 sind betriebssystemspezifische Fehlermeldungen. Sie finden eine kurze Beschreibung zu dieser Art von Fehlercodes in der Microsoft Visual Studio Error Lookup Tool oder im Internet.

Fehlermeldung: Zugriff verweigert (0x80070005)

Der Fehler 0x80070005 (Zugriff verweigert) deutet auf einem DCOM Problem hin.  

Das Problem liegt häufig am Benutzerkontext, der verwendet wird um den OPC Server zu starten (Microsoft DCOM Identität Einstellung).  

Die Identität Einstellung in der DCOM Konfiguration (dcomcnfg) spielt auch bei einer lokalen Verbindung und somit auch bei unserem OPC Tunnel eine wichtige Rolle! Um das Verhalten der unterlagerten OPC Server korrekt behandeln zu können in OPC Tunnel, sollte am besten die Identität auf „Interaktiver Benutzer“ gesetzt werden.  

Diese Identität Einstellung kann nur dann ausgewählt werden wenn das System als „Anwendung“ läuft und nicht als „Dienst“. Bitte konfigurieren Sie den OPC Server / Client als Anwendung in dem OPC Tray (Ausführungsmodus) und ändern Sie in der DCOM Konfiguration (dcomcnfg) die Identität.

Meistens hilft diese DCOM Einstellung. Sonst konfigurieren Sie am besten einen Benutzer mit Administratorrechten und Passwort und starten Sie die Anwendung unter diesen Benutzer (auf Client- und Server-Seite).  

Nähere Informationen zu DCOM finden Sie in der Microsoft Knowledge Base.

Fehlermeldung: RPC - Server nicht verfügbar (0x800706BA)

Wenn ein OPC-Client diesen DCOM-Fehler (0x800706BA) meldet, dann der OPC-Client ist nicht in der Lage zu einem OPC-Server zu verbinden oder verliert eine bestehende Verbindung. Der OPC-Client erkennt den Verbindungsabbruch nicht. Der OPC Client kann auf die Daten des OPC-Servers nicht zugreifen. Die Callbacks für den Datenaustausch kommen vom Server an den Client nicht durch.

Dies kann verschiedene Gründe haben:

  • Der OPC-Server reagiert nicht auf einen DCOM-Aufruf wegen Deadlock / Crash
  • Der OPC-Server reagiert nicht auf einen DCOM-Aufruf aufgrund einer schlechten DCOM-Konfiguration.
  • Firewall ist auf
  • Der OPC-Server ist nicht erreichbar aufgrund von Netzwerkunterbrechung.


Das Problem liegt häufig am Benutzerkontext, unter dem der Server ausgeführt wird (DCOM Identität-Einstellung). Daher konfigurieren Sie am besten einen Benutzer mit Administratorrechten und Passwort und starten Sie die Anwendung unter diesen Benutzer. Meistens hilft diese DCOM-Einstellung.

Nähere Informationen zu DCOM-Einstellungen finden Sie in der Microsoft Knowledge Base.

 


 

Standard TCP/IP Port bei der S7 Kommunikation

In der Regel läuft die S7 Kommunikation über den RFC1006 Transport Layer. 
Der Standard-TCP/IP Port ist 102.

Der S7/S5 OPC Server kann S7-Programme nicht einlesen.

Der S7/S5 OPC Server kann S7-Programme, welche neue, noch nicht erfasste Simatic S7 CPUs enthalten, nicht einlesen.

Einfügen von eigenen Web-Seiten zur Visualisierung von Werten.

Einfügen von eigenen Web-Seiten zur Visualisierung von Werten.

Was leistet das im S7-OPC-Server eingebaute Redundanzfeature?

Was leistet das im S7-OPC-Server eingebaute Redundanzfeature und wie wird dieses konfiguriert?

Wo finde ich die Konfigurationsdateien des S7/S5 OPC Servers?

Es hängt davon ab, welche Version des S7/S5 OPC Servers Sie verwenden. Das Ablageformat hat sich zwischen den Versionen 3.1x und 4.0x geändert.
 
Version 3.1x:
In der alten Version des S7/S5 OPC Servers ist die Konfiguration teilweise in der Registry aber auch in verschiedenen XML-Dateien gespeichert. 
Für das Interface NETLink PRO ist die Konfiguration in XML-Dateien abgelegt, die Sie in dem Unterverzeichnis \NETLink des S7/S5 OPC Server Installationsverzeichnisses finden. 
Die Konfiguration aller anderen Interfaces finden Sie in der Registry unter folgenden Registry-Schlüsseln:
HKLM\Software\Deltalogic\AGLink
HKLM\Software\Softing\S7 OPC Server
 
Version 4.0x:
In der neuen Version ist die gesamte Konfiguration in XML-Dateien (*.XML) gespeichert, die Sie in dem Installationsverzeichnis des OPC Servers (C:\Programme\Softing\S7S5OPCServer) finden.

Wo die verwendeten Aliasdateien und Step7-Projekte gespeichert sind, ist benutzerspezifisch. 
Beachten Sie, wenn Sie auf die Version 4.0x updaten, wird die alte Konfiguration automatisch in das neue Ablageformat konvertiert.

Version 4.1x:
Die gesamte Konfiguration in XML-Dateien (*.XML) gespeichert. Standardspeicherort: 
- Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008: 
  C:\ProgramData\Softing\S7S5OPCServer 
- Windows XP, Windows Server 2003:
  C:\Dokumente und Einstellungen\Alle Benutzer\Anwendungsdaten\Softing\S7S5OPCServer

Auslesen von Daten im Format KG/KC aus einer S5

Um Daten im Format KG (Real) aus einer S5 auszulesen ist es notwendig statt der S5 die S7 Syntax zu verwenden (z.B. DB8.DBD0 statt DB8DD0). 

Die Verbindung zu einer S7-1200/1500 SPS schlägt fehl

Die Verbindung zu einer S7-1200/1500 SPS schlägt fehl

Fehlermeldung im Trace: „Could not be executed in cycle“

Diese Fehlermeldung in der Tracedatei des S7/S5 OPC Servers deutet auf eine Überlastung der Kommunikationsverbindung zur SPS hin. Um die Überlast aufzulösen, kann entweder die Aktualisierungszeit (Updaterate) im OPC-Client erhöht, oder die Anzahl abzufragender Items in einer Gruppe verringert werden.
 
Um Näheres erkennen zu können, sollten die Diagnose-Webseiten des S7/S5 OPC Servers (Zyklische Anfragen, Clients und SPS Verbindungen) analysiert werden. Sie können diese über den Menüpunkt "Web Seiten anzeigen" im System Tray öffnen (Rechtsklick auf das Tray-Icon). Auf der Webseite melden Sie sich dann als Administrator (Passwort „ad“) an. Beachten Sie, dass der OPC-Server gestartet sein muss, um auf die Webseiten zugreifen zu können.

Unter "Diagnose | Zyklische Anfragen" sind alle zyklischen Leseanfragen der OPC-Clients aufgeführt.  Wenn ein OPC-Client Items im OPC-Server anlegt, wird über die Eigenschaften der Gruppe eine Aktualisierungsrate (Updaterate) für die Items in dieser Gruppe mitgegeben. Auf dieser Webseite sehen Sie die zyklischen Anfragen, die für alle Items der OPC-Clients durchgeführt werden. Die Aktualisierungsrate sollte mindestens so groß sein wie der Durschnittswert der entsprechenden Gruppe auf dieser Seite.

Die Aktualisierungsrate kann lediglich in der verwendeten OPC-Client-Anwendung eingestellt werden. Im Softing OPC-Demo-Client selektieren Sie dazu das entsprechende OPC Group Objekt links im Baum, wählen Sie mit Rechtsklick „Properties/Eigenschaften“ im Kontext-Menü und setzen Sie die Updaterate. (eine detaillierte Anleitung finden Sie in der Hilfe im Kapitel Softing OPC-Demo-Client -> Zugriff auf DA Server -> Eigenschaften von Objekten anzeigen). 
Falls Ihr OPC-Client es zulässt, können Sie auch die Updaterate = 0 einstellen. Mit dieser Einstellung holt der OPC-Server die Daten so schnell wie möglich aus der SPS ab.

Fehlermeldung: "Quality BAD waiting for initial data"

Die Fehlermeldung "Quality BAD waiting for initial data" bedeutet dass es im OPC Server Cache noch keine Daten vorliegen, die Datenpunkte nach Programmstart noch nicht initialisiert sind. Sobald ein Client einen Wert in den entsprechenden Datenpunkt schreibt, wird der Cache mit Daten gefüllt und ändert sich die Qualität auf Good.

Vorausgesetzt dass im Step7 Projekt konfigurierte Bausteine real existieren und die Item-Syntax stimmt. Sonst werden auf nicht existierende Items zugegriffen.

Prüfen Sie bitte auch den Standard-Item „Connected“ in dem Softing OPC Toolbox Demo Client. Das Item zeigt den aktuellen Zustand der Verbindung zur SPS:
0 = (temporär) keine Verbindung zur SPS,
-1 = Verbindung ist OK
Wenn der Wert 0 ist, dann prüfen Sie die Netzwerkverbindung.

Fehlermeldung: AG wurde nicht gefunden (0xFFF5001C)

AG wurde nicht gefunden bedeutet, dass der S7/S5 OPC Server keinen Zugriff auf die SPS hat.

Mögliche Ursachen:

  • Netzwerkprobleme,
  • Port 102 auf der SPS  geblockt,
  • oft ein Zugriffsproblem auf die SPS (z.B. ein SPS-Programmierer mit seinem PG die Software-Schnittstelle zeitweise belegt),
  • die Konfiguration des Servers stimmt nicht mit der Konfiguration der SPS überein.

Wenn die SPS Ethernet-Verbindung hat probieren Sie die Steuerung anzupingen (ping…).

Versuchen Sie die Verbindungsart (PG/OP/Sonstiges) im Konfigurator zu ändern oder das PG abzustecken. Oft hilft es, wenn der Step7-Programmierer mehr Ressourcen für den entsprechenden Kanal der SPS freigibt.

Bitte werfen Sie auch einen Blick auf den Standard-Item „connected“ in dem Softing OPC Toolbox Demo Client um zu sehen ob der OPC-Server eine Verbindung zur SPS hat oder nicht:
0: keine Verbindung,
-1: Verbindung ok.

Eine schnelle Prüfmöglichkeit der aktuell selektierten Verbindung im Konfigurator steht über die Schaltfläche "Testen" zur Verfügung. Dabei wird eine direkte Kommunikationsverbindung (keine OPC-Verbindung) zu der via Kanal und SPS-Nummer angegebenen Steuerung aufgebaut und deren MLFB-Nummer (Seriennummer) abgefragt und angezeigt.

Abhängig von den Ergebnissen:

  • Wenn keine Verbindung zur SPS, „ping“ funktioniert nicht, „Testen“ schlägt fehl dann überprüfen Sie die Netzwerkverbindung.
  • Wenn „ping“ und „Testen“ in Ordnung sind, dann womöglich die Konfiguration der SPS stimmt mit der Konfiguration des S7-OPC-Servers nicht überein (Sie versuchen auf Elemente zugreifen, die nicht in der SPS vorhanden sind).

Fehlermeldung: Timeout (0xFFF50004)

Die Fehlermeldung 0xFFF50004 kommt von der ACCON-AGLink Library und bedeutet „Timeout“.

Die AGLink-Fehlermeldungen finden Sie in der Datei „AGLink40_Error.txt“ in dem Installationsverzeichnis des S7/S5 OPC Servers.

Wenn dieser Fehler gemeldet wird, dann bekommt der OPC Server keine Verbindung mit dem Gerät.

Mögliche Ursachen:

  • Netzwerkprobleme
  • Port 102 auf der SPS blockiert. Probieren Sie bitte mal "Telnet IP 102". Wenn der Bildschirm schwarz wird, dann ist die Verbindung OK. Sonst Timeout.
  • Kommunikationsport auf der SPS belegt. Schalten Sie zwischen "PG" "OP" und "Sonstiges" im Konfigurator um.

 

Wie kann ich die Slave-Funktionalität des Modbus/TCP OPC Servers aktivieren?

Wie kann ich die Slave-Funktionalität des Modbus/TCP OPC Servers aktivieren?

Wie muss ich den Modbus OPC-Server konfigurieren, damit ich auf die Daten eines Modbus-Gerätes zugreifen kann?

Wie muss ich den Modbus OPC-Server konfigurieren, damit ich auf die Daten eines Modbus-Gerätes zugreifen kann?

Verwendung von Modbus Unit Identifier in dem Syntax Items

Die ItemIDs der Syntax Items folgen diesem Schema: 
[<Modbus/TCP Gerätename[<:Modbus/TCP Port Nummer]>/][<Modbus Unit Identifier>.]<Modbus/TCP Adresse>[:<Datentyp>][<Array Grenzen>] 

Nur die <Modbus/TCP Adresse> muss immer vorhanden sein. Die anderen Teile sind optional. 

<Modbus Unit Identifier>
Der Modbus Unit Identifier innerhalb des Modbus/TCP Gerätes. Der Unit Identifier wird beim Modbus dazu verwendet, um mehrere logische Geräte über ein  physikalisches Gerät anzusprechen. Diese Funktionalität wird hauptsächlich bei Gateways (Modbus RTU -> Modbus TCP) genutzt. 
Dieser Teil der Syntax ist optional. Der Defaultwert ist "255"(0xFF). 
Beispiel mit Modbus/TCP Gerätenamen und Modbus/TCP Unit Identifier:
IP-des-Gateway/1.300010

Geräte die das Modbus RTU Protokoll unterstützen, können nur über ein Modbus-Gateway angesprochen werden. Da das Gateway mehrere Modbus RTU-Geräte unter den selben IP-Adresse zusammenfasst, müssen die Geräte unterschiedliche Modbus Unit IDs haben um vom Server unterschieden werden zu können. D.h. bei Modbus RTU Geräten muss der Modbus Unit Identifier immer angegeben werden.  

Geräte die das Modbus TCP Protokoll unterstützen können direkt, ohne Gateway betrieben werden. In diesem Fall steht in der Gerätebeschreibung ob der Modbus Unit Identifier benötigt wird oder nicht, und wie dieser gesetzt ist bzw. eingestellt werden kann. Viele Modbus TCP Geräte ignorieren den Unit-Identifier, er muss dann nicht angegeben werden.


 

Die Traceeinstellungen des OPC Servers können über dessen Web Oberfläche geändert werden.

Die Traceeinstellungen des OPC Servers können über dessen Web Oberfläche geändert werden.

Aktivieren des OPC Tunnels beim PROFIBUS OPC-Server

Der PROFIBUS OPC Server hat die serverseitige Funktionalität des Softing 
OPC Tunnel Produktes integriert. Über diesen OPC Tunnel können Sie eine 
Remote OPC Kommunikation ohne DCOM und über Firewallgrenzen hinweg 
aufbauen, sowie eine Benutzerauthentifizierung zum Schutz vor unautorisiertem
Datenzugriff konfigurieren.

Die OPC Tunnel Funktionalität des PROFIBUS OPC Servers kann zurzeit 
nicht über den Konfigurator aktiviert werden. Hierfür ist ein Eintrag in 
der Registry notwendig.

  • HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Softing\PB OPC Server 
    • Key: TunnelIpPort
      • Default = 0 (Tunnel ist aus)
      • Default für Aktivierung = 56765

Um den Default Port 56765 aktivieren, bitte erstellen Sie eine Textdatei mit den folgenden 3 Zeilen, speichern Sie es mit der Dateiendung .reg ab und führen Sie es aus.

Windows Registry Editor Version 5.00

[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Softing\PB OPC Server]
"TunnelIPPort"=dword:0000ddbd

Die Meldung der Registry muss mit "Ja" bestätigt werden.

Danach muss das System neu gestartet werden.

Soll ein anderer Port als 56765 verwendet werden kann man den Wert auch manuell in der Registry eintragen.

Regedit starten:

Zum Key "HKEY_LOCAL_MACHINE\Software\Softing\PB OPC Server" gehen und Doppelklick auf "TunnelIPPort".

Umstellen auf Dezimal und gewünschte Portadresse (default ist 56765) eingeben.

Mit Ok bestätigen, Registrierungseditor beenden und System neu starten.

Stationsadresse mit dem Konfigurator ändern

  • Geräteerkennung durchführen: der Konfigurator erkennt automatisch die Slaves beim Scannen.
  • Wichtig: Entfernen Sie den zyklischen Daten Container (CyclicData) des Slaves dessen Adresse geändert werden soll
  • Aktivieren Sie anschließend die aktuelle Konfiguration über die Symbolleiste (oder über das Kontext-Menü oder mit F5). Der PROFIBUS Master stellt eine Verbindung zum konfigurierten Slave her.
  • Ändern Sie die Slave-Adresse. Selektieren Sie den betreffenden Slave, öffnen Sie das Kontext-Menü und wählen Sie den Menübefehl "Eigenschaften..." . Stellen Sie auf der Dialogseite die gewünschte Adresse ein und klicken Sie auf die Schaltfläche „Übernehmen“. Nach circa 10 Sekunden wird die Schaltfläche „Übernehmen“ ausgegraut, was bedeutet, dass die neue Stationsadresse übernommen wurde.
  • Deaktivieren Sie die Konfiguration.
  • Danach aktivieren Sie die Konfiguration erneut.

Der Slave kann jetzt unter der neuen Adresse erreicht werden.

Lizenzen auf Softing Interfacekarten werden auf 64 Bit Systemen nicht erkannt

Bitte installieren Sie die Update-Version des Lizenzmanagers von hier LicenseManagerV306.

 


 

Warum laufen anstatt der 72 h die Server ohne Lizenzierung kürzer?

Hierfür kann es eigentlich nur einen Grund geben: 
Die Systemzeit des PCs wird verändert.
Entweder durch ein Programm, das die Zeit durch Inkompatibilität mit dem Betriebssystem ändert (z.B. STEP5 V6.x unter Win2000 - diese Kombination ist nicht freigegeben) oder durch andere Programme, die die Systemzeit eigentlich im Netzwerk synchronisieren sollen, aber Probleme aufzeigen, dass sie für eine minimale Zeit die Systemzeit verstellen (der Benutzer bekommt von diesem meist nichts mit, da es ihm nicht ohne weiteres auffällt).

Auf jeden Fall muss man die Zeit im Logger kontrollieren und so feststellen können, ob der Server wirklich 72h Demo oder kürzer läuft.

OPC-Server "friert" ein und ist nicht mehr bedienbar

Nach einiger Laufzeit "friert" der OPC-Server ein. Er kann nicht mehr bedient werden und stellt auch keine Daten mehr zur Verfügung. Alle anderen Programme auf dem PC funktionieren aber weiterhin, ebenso alle anderen Netzwerkfunktionen.

Sehr wahrscheinlich ist beim OPC-Server Logger sehr viele bis alle "Loggerfunktionen" aktiviert. Eventuell wurde einfach "verbose" aktiviert. Dies kann bei einigen PCs zu solchen Auswirkungen führen. Wählt man Loggerfunktionen wieder ab (default ist "Show Errors") läuft der OPC-Server wieder ohne "Einfrieren".

Keine Verbindung zwischen INAT Server und CP535 über H1

Sehr wahrscheinlich werden für die H1 Verbindung unterschiedliche TSAPs verwendet. Die CP535 HW3 (in HW3 gibt es lt. Siemens nur einen einzigen Firmware-Stand) hat den Effekt, dass er bei der Bestätigung der Netzwerkverbindung die TSAPs vertauscht zurücksendet, so dass der PC folglich die Verbindung beendet und so es zu keiner Netzwerkverbindung kommt.

Abhilfe:
Es müssen bei der Kommunikation mit der CP535 HW3 zwingend gleiche TSAPs eingetragen werden.

S7 standard TSAPs for OPC/DDE server

OPC/DDE communication with Siemens S7 controllers is normally done via default connections. This means that the connection parameter settings only have to be made on the OPC/DDE server side, not on the controller side (S7-CP):
In the OPC/DDE server, enable RFC1006 and select ISO-on-TCP (RFC1006). Here you need to enter the standard TSAPs in the HEX box:
Own TSAP: 01 00
Dest TSAP: 03 xy
(x = rack number multiplied by 2, where the first rack has rack number 0 / y = slot of the CPU)

An example is available for download as a PDF.

Warum wird beim speziellen Item "STATUS" eine -1 (VT_I4) für eine fehlerfreie Verbindung ausgegeben?

In den älteren Versionen war die Ausgabe für den STATUS für eine korrekte Verbindung fehlerhaft. In den neueren Versionen ist dies korrigiert.
Nun wird für eine fehlerfreie Verbindung eine -1 (VT_I4) ausgegeben.

Nach Verbindungsunterbrechungen zur Siemens CP (SPS aus/ein, Netzwerk getrennt) kommt die Verbindungen nicht mehr zustande.

Dieses Verhalten kann mit Siemens CPs vorkommen, die ältere Firmware haben. Z.B. zeigt eine CP443-1 V2.0 dieses Problem, wobei mit FW V2.6 keine Fehler auftreten. Meist nützt hier nur ein längeres Ausschalten des INAT Servers.

Eine korrekt eingegebene Lizenz (Freischaltcode) "verschwindet".

Zwar kann man den gleichen Code erneut eingeben und so sein Produkt erneut freischalten, doch nach einem erneuten Beenden und Starten des Programmes ist die Freischaltung wieder weg. 
Sehr wahrscheinlich wird im Lizenzfenster des Programmes in der Titelleiste ein falscher "licensekey.txt" Pfad angegeben. 
Richtig wäre als Beispiel beim OPC-Server (default):
C:\Programme\INAT\OPC Server Ethernet\license\licenskey.txt 

Abhilfe: 
Man muss folgen Registry-Eintrag löschen: 
[HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\INAT\License] 
"LicenseKey"="Irgendein Pfad\\LICENSEKEY.TXT" 
Das als ZIP zum Download beiliegende Registry-File "license_pfad_delete.reg" nimmt dies automatisch vor. 
Nach einem Neustart des Produktes wird im Lizenzfenster in der Titelleiste nun der richtige "licensekey.txt" Pfad angegeben. Ein eingegebener Freischaltcode bleibt erhalten.  


 

Handelt es sich bei der Softing OPC Easy Connect Suite um eine 64 Bit Applikation?

Die Softing OPC Easy Connect Suite ist eine 32 Bit Applikation, die unter 64 Bit Systemen einwandfrei und ohne Performanceverluste im 32Bit Modus eingesetzt werden kann.

Hintergrundinformation aus Wikipedia: 
Die Vorteile von 64-Bit-CPUs liegen in der einfacheren Berechnung größerer Integer-Werte, was zum Beispiel Vorteile bei Verschlüsselungsalgorithmen, grafischen Berechnungen (zum Beispiel Festkommaarithmetik für Computerspiele), 64-Bit-Dateisystemen oder Multimediaformaten (MPEG2, MP3) mit sich bringt.

Ein weiterer Vorteil gegenüber einer 32-Bit-Architektur: Es können mehr als vier Gigabyte Arbeitsspeicher direkt adressiert werden, wovon Anwendungen mit hohem Speicherbedarf, wie Videoverarbeitung und Datenbanksysteme, profitieren, sofern sie für ein 64-Bit System programmiert sind. Bei sonstigen Anwendungen, insbesondere Büroapplikationen, ist subjektiv kein Geschwindigkeitsvorteil bemerkbar.

Wie wird eine bidirektionale OPC-Kommunikation mit OPC-Tunnel erstellt?

Wie wird eine bidirektionale OPC-Kommunikation mit OPC-Tunnel erstellt?

Wie konfiguriere ich redundante Serververbindungen?

Wie konfiguriere ich redundante Serververbindungen?

EasyConnect V2.x OPC2Database auf 64Bit Systemen

Soll auf einem 64Bit System OPC2Database verwendet werden ist es notwendig, dass dort der 32Bit ODBC Treiber zur passenden Datenbank installiert ist. EasyConnect kann sich nicht mit einem 64Bit Treiber verbinden.

Wo finde ich die Konfigurationsdateien der OPC Easy Connect Suite?

Das Konfigurationsverzeichnis und die Dateinamen haben sich zwischen der Versionen 1.x und 2.x geändert.

Version 1.x:

  • Speicherort: <Installationsverzeichnis> (C:\Programme\Softing\OCT)
  • Hauptkonfigurationsdatei: OCT.xml
  • Logdateien: Dateiname und Pfad benutzerspezifisch (unter Diagnose).
  • Lokale Datenpunkte: Dateiname und Pfad benutzerspezifisch (Default: <Installationsverzeichnis>Storage.txt)
  • Task-Dateien: Dateiname und Pfad benutzerspezifisch (Default: <Installationsverzeichnis>Mytask.txt)
  • Subscription-Dateien: Dateiname und Pfad benutzerspezifisch (Default: <Installationsverzeichnis>MySubscription.txt)
  • Filter-Konfigurationsdateien: Dateiname und Pfad benutzerspezifisch (Default: <Installationsverzeichnis>Filter.txt)

 

Version 2.x:

  • Speicherort: vom Betriebssystem abhängig:

-    Windows Vista, Windows 7, Windows Server 2008: 
C:\ProgramData\Softing\EasyConnect\ConfigurationX\

-    Windows XP, Windows Server 2003:
C:\Dokumente und Einstellungen\Alle Benutzer\Anwendungsdaten\Softing\EasyConnect\ConfigurationX

  • Hauptkonfigurationsdatei: OSF_Runtime.xml
  • Logdateien: Dateiname benutzerspezifisch. Wenn kein Pfad angegeben wird im Konfigurationsverzeichnis, ansonsten am angegebenen Ort.
  • Lokale Datenpunkte: Name und Pfad sind immer auf die Hauptkonfigurationsdatei bezogen (Path=".\LocalItems\LocalItems.txt")
  • Task-Dateien: Name und Pfad sind immer auf die Hauptkonfigurationsdatei bezogen (Path=".\Tasks\Tasks.txt")
  • Subscription-Dateien: Name und Pfad sind immer auf die Hauptkonfigurationsdatei bezogen (Path=".\Tasks\Subscriptions.txt")
  • Filterdatei: Name und Pfad sind immer auf die Hauptkonfigurationsdatei bezogen (Path=".\Filters\Connection_2.txt"). Die Filterdatei wird nach dem Namen der Serververbindung benannt.

Für ein Backup nutzen Sie bitte die Funktion „Sichern“ bzw. „Wiederherstellen“ im Konfigurator (Menü „Konfiguration“).


 

Lizenzmodell

Die folgenden allgemeinen Lizenzierungsvarianten stehen zur Auswahl:

  • Rechnergebundene Lizenzen mit entsprechendem Softwareschlüssel.
  • Portable Lizenzen mit Hardware-Dongle für USB-Schnittstelle.

Hinweis: Bei der Verwendung von USB Dongles muss auch SafeNet Dongle-Treiber separat installiert werden. Hierzu können Sie den SafeNet Dongle-Treiber entweder direkt im dataFEED OPC Suite Setup anwählen oder im Startmenü des Softing Lizenzmanagers auf Softing / License Manager / SafeNet Dongle Driver Installation. klicken.

Softing dataFEED OPC Suite V4.03 aktiviert/deaktiviert Funktionalitäten in Abhängigkeit der lizenzierten Funktionalitäten. Alle unterstützen Funktionalitäten (verfügbar ab Version 4.00) sind mit den folgenden Lizenzen aktiv:

dataFEED OPC Organizer Classic License aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • OPC Bridge.
  • OPC Server Concentrator
  • OPC Optimizer
  • Schnittstelle für die Kommunikation mit unterschiedlichen Clients - OPC DA (V1.00, V2.05 und V3.00) und XML-DA
  • Schnittstelle für die Kommunikation mit unterschiedlichen Servern - OPC DA (V1.00, V2.05 und V3.00) und XML-DA
  • OPC-Filtering

Hinweis: die Anzahl möglicher Serververbindungen basierend auf den DA/AE-Client-Interface ist begrenzt auf 1 DA (DA, Tunnel oder XML-DA) und 1 AE-Serververbindung - die erste konfigurierte Verbindung wird aufgebaut und alle anderen werden zum Initialisierungszeitpunkt zurückgewiesen.

dataFEED OPC Server Extension License aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • Serververbindungen (DA/AE, XML-DA oder Tunnel – dies erfordert auch eine zusätzliche OPC Tunnel-Lizenz) zu externen OPC-Servern als Datenquelle – die folgende Anzahl an Serververbindungen kann optional in der Lizenz aktiviert werden (Bitte denken Sie daran, dass die zugehörigen lizenzierten Serververbindungen für alle Typen von Serververbindungen zusammen zählen und nicht einzeln).

Die folgenden Anzahl von Serververbindungen sollte verfügbar sein:

  •         50 Serververbindungen 


Achtung:Die Gesamtzahl der tatsächlich verwendeten Lizenzpunkte wird während der Laufzeit errechnet und zwar über alle lokalen dataFEED OPC Suite Anwendungen, die aktuell auf dem entsprechenden Rechner laufen. Der Konfigurator zeigt jedoch nur die Lizenzpunkte, die von der tatsächlichen Konfiguration verwendet werden.

dataFEED OPC Tunnel License aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • OPC Tunnel DA-Serverschnittstellen
  • OPC Tunnel DA Client-Schnittstellen (die Anzahl der Tunnel-Serververbindungen ist begrenzt auf 1 durch die Base DA-Lizenz oder auf eine spezifische Anzahl durch die Server Extension-Lizenz)


dataFEED OPC Organizer UA License
 aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • OPC UA Server -Schnittstellen


dataFEED OPC Data Handler License
 aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • Alle durch die OPC Organizer UA license aktivierten Funktionalitäten
  • OPC to File-Add-On
  • OPC to Database-Add-On
  • Server to Server-Add-On (Exchange)
  • Client to Client – Speichern von lokalen Datenpunkten (interner Adressraum)
  • Store and Forward-Add-On


Hinweis: Die maximale Anzahl an Datenpunkten, die von den Add-Ons über alle 
Instanzen/Konfigurationen verwendet werden kann, ist auf 10.000 begrenzt.
Hinweis: Die Anzahl der Serververbindungen is begrenzt auf 1 durch die dataFEED OPC Organizer Classic-Lizenz. Wenn Sie die Austauschfunktionalität für die Server-zu-Server-Kommunikation verwenden möchten, dann benötigen Sie eine dataFEED OPC Server Extension -Lizenz.

dataFEED OPC Server Siemens License aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • SPS-Verbindungen der Siemens-Familie (unbegrenzte Anzahl an Geräteverbindungen)


dataFEED OPC Server Rockwell License
 aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • SPS-Verbindungen der Rockwell-Familie (unbegrenzte Anzahl an Geräteverbindungen)


 dataFEED OPC Server Mitsubishi License aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • SPS-Verbindungen der Mitsubishi-Familie (unbegrenzte Anzahl an Geräteverbindungen)


dataFEED OPC Server Modbus License aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • SPS-Verbindungen der Modbus-Familie (unbegrenzte Anzahl an Geräteverbindungen)


dataFEED OPC Server B&R License aktiviert die folgenden Funktionalitäten:

  • Alle durch die OPC Organizer Classic license aktivierten Funktionalitäten
  • SPS-Verbindungen der B&R-Familie (unbegrenzte Anzahl an Geräteverbindungen)


dataFEED OPC Suite License – Aktiviert alle verfügbaren Funktionen des Softing dataFEED OPC Suite Produkts.

Hinweis: Die maximal erlaubte Anzahl an Serververbindungen bei dieser Lizenz beträgt 50. Wenn Sie mehr als 50 Serververbindungen benötigen, so erwerben Sie eine Server Extension-Lizenz die Ihnen erlaubt, eine größere Anzahl an Serververbindungen zu aktivieren. 

Installation und Aktivierung der Lizenzen
Alle Lizenzen können mit dem externen Softing-Lizenzmanager installiert und aktiviert werden.

Sind keine Lizenzen installiert, so wird Softing dataFEED OPC Suite in einem Demomodus mit begrenzter Zeit und Funktion ausgeführt.

Achtung: Werden die Lizenzen während der Laufzeit der lokalen dataFEED OPC Suite-Anwendung geändert, so wird die lokale dataFEED OPC Suite-Anwendung gestoppt und der Konfigurator und die Tray-Anwendung zeigen das gelbe 'Demomodus abgelaufen'-Symbol für die zugehörige Konfiguration an.

Demomodus

Ist auf dem aktuellen Rechner keine Lizenz installiert, läuft die Softing dataFEED OPC Suite Suite im Demomodus mit einer begrenzten Laufzeit von 72 Stunden. Hierbei steht der volle dataFEED OPC Suite-Funktionsumfang zur Verfügung, ist jedoch begrenzt auf:

  • 10 Serververbindungen
  • 250 Datenpunkte


Nach Ablauf der 72-stündigen Laufzeit der Demoversion werden alle Funktionen der lokalen dataFEED OPC Suite-Anwendung beendet. Der Anwender erhält eine entsprechende Warnung von der dataFEED OPC Suite Tray-Anwendung, und sowohl Konfigurator als auch Tray-Anwendung zeigen das zugehörige gelbe Symbol an.

Durch einen Neustart der lokalen dataFEED OPC Suite-Anwendung wird der 72-stündige Demomodus erneut gestartet.

Hinweis: Der Demomodus steht nur zur Verfügung, wenn keine Lizenzen auf dem entsprechenden Rechner installiert sind. Sobald mindestens ein Lizenzschlüssel eingetragen ist, wird der Demomodus vollständig deaktiviert.

Arbeitet die OPC Easy Connect Suite mit dem Produkt dataFEED OPC Suite zusammen?

Die dataFEED OPC Suite ist zu 100% kompatibel zur bereits abgekündigten OPC Easy Connect Suite und löst dieses Produkt ab. Daher ist es möglich auf der Client-Seite Easy Connect und auf der Server-Seite dataFEED zu installieren und auch umgekehrt. Die Tunnel-Funktionalität ist immer gewährleistet.

Tabellennamen bei Verwendung einer MS Access Datenbank (OPC2Database)

Der Spaltenname in einer MS Access Datenbank darf kein Sonderzeichen oder Leerzeichen enthalten. Sonst funktioniert das Schreiben der Werte in die Datenbank nicht.

Die Verbindung zu einer S7-1200/1500 SPS schlägt fehl

Die Verbindung zu einer S7-1200/1500 SPS schlägt fehl

Trace-Ausgabe an eine Datei konfigurieren

Die Trace-Ausgabe, auch als Diagnoseinformationen genannt, können Sie in dem dataFEED OPC Suite Konfigurator im Bereich Einstellungen -> Diagnose einstellen.

In den vier Diagnosegruppen können Sie definieren, welcher Umfang an Diagnoseinformationen ausgegeben werden soll. Die folgenden Diagnosegruppen sind verfügbar: 
• Fehlermeldungen, 
• Warnungen, 
• Informationen und 
• Debug-Meldungen

Zur Aufzeichnung der Diagnoseinformationen in einer oder mehreren Trace-Dateien aktivieren Sie das Kontrollkästchen Ausgabe in Datei.

Hinweis: Wenn die lokale dataFEED OPC Suite-Anwendung neu gestartet wird, werden die Inhalte der Trace-Dateien gesichert. Die Sicherung wird nur für die vorherigen Aufzeichnungsdateien durchgeführt, wenn eine neue Sitzung der lokalen dataFEED OPC Suite-Anwendung gestartet wird, nicht jedoch, wenn die Aufzeichnungsdateien ihre maximale Größe während der Laufzeit der Anwendung erreichen.

Falls Sie in einem Supportfall nach den Trace-Dateien gefragt werden, finden Sie diese im folgenden Ordner: 
%ALLUSERSPROFILE%\Softing\dataFEED OPC Suite\Konfigurationsname\

Dieser Speicherort kann je nach Sprache und je nach Version des Microsoft Windows-Betriebssystems variieren.

Die gesicherten Trace-Dateien haben folgenden Namen: 
OSF_Runtime_backup#nummerA.log
OSF_Runtime_backup#nummerB.log

Die aktuellen Trace-Dateien haben folgenden Namen:
OSF_Runtime_currentA.log 
OSF_Runtime_currentB.log

Hinweis: Die Aufzeichnung erfolgt zirkulierend, es werden also Daten in zwei unterschiedliche Dateien geschrieben. Wenn die erste den Wert für Maximale Dateigröße erreicht, überschreibt der Trace-Mechanismus die zweite, usw.

Hinweis: Wenn die lokale dataFEED OPC Suite-Anwendung startet, benennt sie automatisch die zwei Trace-Dateien der letzten Sitzung um in die zwei aktuellsten Sicherungsdateien. Falls der Wert für Max. Anzahl Sicherungsdateien Null ist, werden die Trace-Dateien der letzten Sitzung nicht gesichert.

Achtung: Stellen Sie bitte sicher, dass ausreichend Speicherplatz verfügbar ist: einerseits für die aktuellen Trace-Dateien (also zwei Mal die Größe von Maximale Dateigröße), andererseits für die Sicherungsdateien (falls Max. Anzahl Sicherungsdateien größer als Null ist).

Weitere Informationen hierzu finden Sie in der online Hilfe auf der Seite Konfiguration -> dataFEED OPC Suite Konfiguration -> Einstellungen -> Diagnose -> Konfiguration

Konfiguration sichern und wiederherstellen

Die Funktionen Sichern und Wiederherstellen im Hauptmenü Konfiguration ermöglichen den Export und Import unterschiedlicher Konfigurationen, um den Server mit allen Einstellungen von einem Rechner auf einen anderen zu übertragen.

Die Funktion Sichern ermöglicht den Export der gesamten aktuell geladenen Konfiguration in eine einzelne Sicherungsdatei. Der Sicherungsvorgang kann über den zugehörigen Eintrag im Hauptmenü Konfiguration gestartet werden. Dieser Eintrag ist nur verfügbar, falls gerade eine Konfiguration geladen ist. Die Sicherungsdatei wird als Binärdatei (.OSF) gespeichert, die alle relevanten Daten der Konfiguration enthält.

Über die Funktion Wiederherstellen kann eine Konfiguration, die zu einem früheren Zeitpunkt exportiert wurde, aus der zugehörigen Sicherungsdatei importiert werden. Der Wiederherstellungsvorgang kann über den zugehörigen Eintrag im Hauptmenü Konfiguration gestartet werden. Wählen Sie die Sicherungsdatei im angezeigten Dialogfeld aus. Wenn die ausgewählte Datei eine gültige Sicherungsdatei ist, wird die Wiederherstellung gestartet und die zugehörige Konfiguration danach geöffnet.

Standardkonfiguration ändern wenn der Konfigurator über die Verknüpfung gestartet wird

Wenn Sie die Konfiguration „Configuration1“ gelöscht haben und dann auf die Verknüpfung klicken, wird immer wieder eine standard Konfiguration mit dem Namen „Configuration1“ erstellt. 

Wenn Sie den Konfigurationsnamen ändern möchten dann können Sie es über die XML Konfigurationsdatei tun.
Öffnen Sie dazu die XML Konfigurationsdatei des dataFEED Konfigurators, die Sie im Ordner hier finden: 
C:\Program Files (x86)\Softing\dataFEED OPC Suite\OSF_Configurator.xml

Im Abschnitt „Options“ können Sie die standard Konfigurationsnamen bestimmen.

  <Options
    MultipleConfigurations  = "true"
    AutoExpandedNavigator   = "false"
    ShowHelpAtStartup       = "false"
    DefaultConfig           = "true"
    DefaultConfigName       = "Configuration1"
  />

Ändern Sie hier den Wert des Parameters „DefaultConfigName“ von „Configuration1“ zu 
ihrem gewünschten Konfigurationsnamen.

Danach speichern Sie bitte die Datei ab, um die Änderungen zu übernehmen.

Verbindungsprobleme zu dem unterlagerten OPC Server mit der Meldung „First connect not executed“

Die Verbindung zu dem unterlagerten OPC Server wird nicht aufgebaut.
In der Logdatei der dataFEED OPC Suite findet sich folgender Eintrag: „First connect not executed“

Workaround:

  1. Notieren Sie die DCOM Identität Einstellungen Ihr OPC Servers: 
    • „dcomcnfg“ starten (Windows Taste + R und „dcomcnfg.exe“ eingeben).
    • Im Baumansicht navigieren Sie zu: Komponentendienste - Computer - Arbeitsplatz - DCOM Konfiguration.
    • Selektieren Sie hier Ihren OPC Server (rechte Seite),
    • Öffnen Sie den Kontextmenü (rechte Maustaste) -> Eigenschaften.
    • Wählen Sie die Registerkarte „Identität“.
    • Notieren Sie sich bitte die Einstellungen und schließen das Fenster.
  2. Stellen Sie genau die gleiche Identität-Einstellungen für die dataFEED Konfiguration ein: 
    • Suchen Sie nun nach Softing - dataFEED Configuration1. Dieser Eintrag gibt es doppelt, einmal für DA und einmal für AE. Wiederholen Sie bitte diesen Schritt für beide Einträge da dies einfacher ist. Wählen hier erneut über Rechtsklick - Eigenschaften den Reiter „Identität“.
    • Stellen Sie nun exakt dasselbe ein wie Sie von ihrem OPC Server oben notiert haben.

    Sollte die Identität-Einstellung nicht möglich sein, da diese Option ausgegraut ist, dann schließen Sie das Fenster. Ändern Sie zuerst das Ausführungsmodus über das Menü des dataFEED Konfigurators (Lokale Anwendungen -> Ausführungsmodus). Wählen Sie hier ein anderes Ausführungsmodus. Danach fahren Sie erneut mit Schritt 2. fort.

  3. Starten Sie danach die Softing dataFEED OPC Suite erneut.

Die Verbindung zu den unterlagerten OPC Server sollte nun erfolgreich aufgebaut werden.

Fehlermeldung: „BadNotSupported“ beim Schreiben von einem UA Client zu einem DA Server

Das Browsen sowie Werte lesen funktioniert von dem UA OPC Client zu dem konfigurierten DA OPC Server problemlos. Das Schreiben eines OPC Items wird jedoch mit „BadNotSupported” quittiert.

Der Softing dataFEED UA Client überträgt standardmäßig ein OPC item mit Zeitstempel, Qualität und Wert.

Laut OPC Spezifikation das Schreiben der Zeitstempel und Qualität ist optional, daher wird es nicht von jedem DA OPC Server unterstützt. Wenn der unterlagerte DA OPC Server das Schreiben der Zeitstempel sowie Qualität nicht unterstützt, wird das Schreiben mit der Fehlermeldung: „BadNotSupported“ negativ quittiert.

Workaround:
In der XML Konfigurationsdatei der dataFEED OPC Suite können Sie bestimmen ob das Schreiben der Zeitstempel und Qualität an den unterlagerten DA OPC Server weitergeleitet werden soll oder nicht.

Öffnen Sie dazu bitte die XML Konfigurationsdatei:
C:\ProgramData\Softing\dataFEED OPC Suite\<Configurationname>\OSF_Runtime.XML

Im Abschnitt „UA_Server“ ändern Sie bitte die Zeile wie folgt:
<UA_Server RebrowseTimeoutInterval="10000" Enabled="true" WriteFiltering="V"> 

Durch diesen Eintrag, WriteFiltering="V", wird lediglich der Wert des OPC Items ohne Zeitstempel und Qualität übertragen. 

Speichern Sie bitte die XML Konfigurationsdatei ab und starten Sie danach die dataFEED OPC Suite erneut.

Wie beschleunige ich den Startvorgang?

Bitte deaktivieren Sie im Dialogfeld "Erweiterte Einstellungen" das Kontrollkästchen "Items überprüfen".

Wählen Sie im Navigator-Steuerelement auf der linken Seite des Konfigurations-Hauptfensters den Abschnitt Einstellungen -> Erweitert. Im Dialogfenster auf der rechten Seite finden Sie das Kontrollkästchen "Items überprüfen" unterhalb des Abschnitts "Globale DS-OPC- und DS-Tunnel-Einstellungen".

Dieser Eintrag bestimmt, ob die Datenpunkt-IDs von Subscriptions bei dynamischen Serververbindungen überprüft werden oder nicht. Falls keine Prüfung durchgeführt wird, werden bei einer dynamischen Quelle alle Datenpunkt-IDs der Subscription-Datei durch die lokale dataFEED OPC Suite-Anwendung akzeptiert. 
Ohne Prüfung werden Datenpunkte schneller hinzugefügt.

Wie konfiguriere ich eine S5-PCLink Verbindung in der dataFEED OPC Suite

Einstellungen im S5-LAN-Manager:
Für das S5-Protokoll stellen Sie bitte den S7/S5-Server-Port auf 2002 ein.


Für das S7-Protokoll sollte der S7/S5-Server-Port auf 102 gesetzt werden.


Einstellungen in der dataFEED OPC Suite:
Bitte importieren Sie die Beispiel-Konfigurationsdatei S5-PCLink-Verbindung.osf über die Menü Wiederherstellen, in der beide Verbindungen zum selben S5 PC Link konfiguriert sind.

Beachten Sie bitte, dass die verwendeten Ports in beiden Konfigurationen, dataFEED OPC Suite und S5 LAN Manager, gleich sein sollten.

 


 

Bitte laden Sie das Programm s5vir122.exe und patchen Sie damit Ihr STEP5 Programm.

Auf dem S5-PCLink ist Firmware 1.03 oder neuer installiert (zu sehen im S5-LanManager).
Bitte laden Sie sich das Update des S5-LanManagers. Ersetzen Sie die installierten Dateien (C:\programme\softing\s5-pclink\... ) mit den Dateien aus der S5LanManager_update.zip Datei.

Auf S5-SPS’en des Typs S5U115-944 und -928B sind oft die Stromquellen defekt, welche von unserem S5-PCLink benötigt werden. Dies äußert sich dadurch, dass die Verbindung zur SPS gar nicht zustande kommt (grüne LED am S5-PCLink blinkt ca. alle 4 Sekunden) oder die Verbindung bricht in unregelmäßigen Abständen ab. 
Das Anpingen des S5-PCLink funktioniert.
 
Lösung:
Sie benötigen einen Stromquellenadapter, der zwischen SPS und S5-PCLink geschaltet wird und die Stromquellen zur Verfügung stellt. 
Bitte setzen Sie sich mit unserem Vertrieb in Verbindung falls Sie einen solchen Adapter benötigen.

Als Werkseinstellung ist im S5-PCLink die automatische Vergabe der IP-Adresse per DHCP-Server eingestellt, es gibt keine default IP-Adresse. Wenn es keinen DHCP-Server gibt, dann verwendet das Modul eine zufällige Adresse aus dem IP-Adress-Raum 169-… (nach ca. 1 Minute).

Sollte das Gerät im S5-LAN-Manager nicht angezeigt werden verbinden Sie es bitte direkt mit einem Crossover Netzwerkkabel (üblicherweise gehen auch normale) und Ihrem PC und deaktivieren Sie evtl. noch die Firewall. Sie können dann das Gerät im S5-LAN-Manager konfigurieren und danach normal verwenden (für den laufenden Betrieb ist diese Funktion nicht notwendig).

Mögliche Ursachen:

  • IP-Adresse / Port wird von der Firewall geblockt. Bitte Firewall deaktivieren und dann nochmals im S5-LAN-Manager suchen. Ports siehe weiter unten.
  • Ein Virenscanner könnte auch die Kommunikation blocken, daher bitte Virenscanner abschalten.
  • Zwischen PC und Modul befindet sich ein Router (speziell NAT-Router), welcher die Broadcasts der Suche nicht weiterreicht.
  • Auch bei einer VPN-Verbindung müssen die benötigten Ports freigeschaltet sein.

 

Ports:

  • 65467 (UDP): Suchen von S5-LAN mittels S5-LAN-Manager/PLCVCOM
  • 65467 (TCP): Suchen von S5-LAN mittels S5-LAN-Manager/PLCVCOM
  • 10010 (TCP): PG-Port (PLCVCOM)
  • 2002 (TCP): S5-Server-Port (VIPA)
  • 102 (TCP):  S5-Server-Port (RFC1006)

 

Alternative Abhilfe:

Sollte das Gerät im S5-LAN-Manager nicht angezeigt werden verbinden Sie es bitte direkt mit einem Crossover Netzwerkkabel (üblicherweise gehen auch normale) und Ihrem PC und deaktivieren Sie evtl. noch die Firewall. Sie können dann das Gerät im S5-LAN-Manager konfigurieren und danach normal verwenden (für den laufenden Betrieb ist diese Funktion nicht notwendig).

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